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Die ICF – Grundlagen und Transfer

Die von der WHO beschlossene Systematik (ICF*) umfasst die standardisierte Beschreibung von Gesundheitszuständen und alle Aspekte der menschlichen Gesundheit einschließlich der Aktivitäten und Teilhabe. Dadurch wird mit Hilfe der ICF zum einen eine gezieltere Förderung ermöglicht und zum anderen erleichtert es die Kommunikation zwischen den verschiedenen Akteuren, wie beispielsweise Fachkräften, Betroffenen und Sozialleistungsträgern.

*ICF = „International Classification of Functioning, Disability and Health“ und in der deutschen Übersetzung „Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit“

Neben einer Einführung in das Konzept der ICF erhalten die Teilnehmer/innen in dieser Fortbildung praktische Handreichungen und üben sich in der Anwendung der Items.

Die ICF wird im Rahmen der Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes zu einem wesentlichen Bestandteil der Bedarfsermittlung in der Hilfe- und Teilhabeplanung der Eingliederungshilfe.

Gerhard Emmermacher wird an diesem Tag einen Transfer herstellen vom theoretischen Konzept der ICF bis hin zur konkreten Anwendung in der Arbeit mit autistischen Menschen.

Thematische Schwerpunkte:

  • Das bio-psycho-soziale Modell der WHO und seine Komponenten
  • Der relationale Behinderungsbegriff
  • Die ICF als Klassifikation (Items und Bewertungsmaßstäbe)
  • Die besondere Bedeutung der Kontextfaktoren
  • Ethische Leitlinien zur ICF-Nutzung
  • ICF-basierte Bedarfsermittlung und Förderplanung
  • Bearbeitung von Fallbeispielen
  • Was bedeutet das für Menschen mit Autismus?

Referent: Gerhard Emmermacher

Termin: Montag, 25.02.2019

Zeit: 10:00 – 16:30 Uhr

Kosten: 140 €

Ort: Die Fortbildung findet im ZAK Schulungsraum statt. Adresse und Wegbeschreibung

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt auf 20 Personen.

Diese Fortbildung ist ausgebucht. Sie können sich noch für die Warteliste anmelden!

Zur Anmeldung – Termin 25.02.2019 (Warteliste)


Infos zum Referenten:

Gerhard Emmermacher

geb. 1961, 1993 – 2000 Studium Psychologie an der Technischen Universität Braunschweig, seit 2004 tätig in der Beruflichen Rehabilitation, seit 2009 angestellt bei Annastift Leben und Lernen gGmbH, seit 2012 Leiter des medizinisch-psychologischen Fachbereiches im Annastift Berufsbildungswerk Hannover.